Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Jutta Hiller - Heilpraktikerin

Wiesensteiger Weg 1

73252 Lenningen-Schopfloch

Telefon: 07026-3268

Termine nach Vereinbarung


HANTAVIRUS

Hantaviren sind weltweit verbreitet. Die natürlichen Wirte der Hantaviren sind wildlebende Nagetiere, wie Mäuse, vor allem
die Rötelmaus.

Die Schwäbische Alb ist ein sogenanntes Endemiegebiet für Hantavirus-Infektionen, d. h. dass in
diesem Gebiet das Risiko erhöht ist, sich mit Hantaviren zu infizieren. Die Infektionsgefahr ist besonders im Frühjahr und in den Sommermonaten hoch.
Der Mensch infiziert sich über den Kontakt mit Ausscheidungen von infizierten Nagern. Zur An-
steckung ist kein direkter Kontakt mit den Nagern notwendig, es genügt das Einatmen von konta-miniertem Staub. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht wahrscheinlich.

Typische Krankheitssymptome Die Erkrankung beginnt plötzlich mit einsetzendem hohem Fieber
bis 40°C, starke Kopf-, Glieder- und Flankenschmerzen, Bauchschmerzen und Nierenfunktions-
störungen. (In sehr seltenen Ausnahmefällen kann es zu lebensbedrohlichen Gerinnungsstörungen
mit Blutungsneigung kommen.) Häufig verläuft die Hantavirus-Infektion jedoch auch unbemerkt
oder nur mit leichten grippalen Symptomen.

Wie kann man sich vor einer Infektion schützen?

- Staubentwicklung beim Reinigen von Scheunen, Schuppen, Ställen oder verlassenen Häusern
   sollte dringend vermieden werden, da die Viren im Staub noch wochenlang überlebensfähig sind.  
   Das Infektionsrisiko kann durch anfeuchten des Staubs vermindert werden.

- Sichere Beseitigung von toten Mäusen, sorgfältige Reinigung und Desinfektion der Räume, in de-
   nen die Mäuse gehaust haben. 
- Tote Mäuse und Mäusekot sollen mit Desinfektionsmittel besprüht werden. Dann sollen die Mäuse
   in einer Plastiktüte über den Hausmüll entsorgt werden.
- Auch gebrauchte Mäusefallen sollen nach Gebrauch desinfiziert werden.
- Gutes Durchlüften der Räumlichkeiten mind. 30 Minuten vor Säuberung der Räume.
- Tragen von Einmalhandschuhen, Mundschutz und Schutzbrille bei der Reinigung.
- Lebensmittel, Wasser und Abfälle sollen immer in verschlossenen Behältern aufbewahrt werden.
- Niemals soll Tierfutter über Nacht draußen stehen, dieses lockt Mäuse und Ratten an.
- Ebenfalls sollen keine Essensreste auf dem Kompost entsorgt werden.
- Potentielle Nistplätze, wie Schrottansammlungen, alte Reifen und Abfallhaufen sollen beseitigt
   werden.
-  Im Umkreis von 30 Metern um das Haus sollte das Gras kurz gehalten werden und Gestrüpp und
   Unrat entfernt werden.

Quellen: Merkblatt Hantavirus - Gesundheitsamt Göppingen / Foto: www.kleinsaeuger.at

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?